Das zweite Quartal war für die Feuerwehr Hungen vor allem durch Einsätze  bei schweren Verkehrsunfällen geprägt. So kam es im April zu einen Frontalzusammenstoß zweier Pkw auf der Landesstraße zwischen Hungen und Nonnenroth. Ein Fahrer war im Fahrzeug eingeklemmt und musste befreit werden, beide wurden von Feuerwehr und Rettungsdienst reanimiert, auch der Rettungshubschrauber kam zum Einsatz. Dennoch verstarben beide noch an der Unfallstelle. In Obbornhofen prallte im Juni ein Motorradfahrer gegen einen Traktor -der zweite tödliche Unfall. Dort beschränkte sich die Aufgabe der Hungener Wehr aber diesmal nur auf das Absichern der Unfallstelle und Aufnehmen von ausgelaufenen Betriebsmitteln.

Auch Brände waren zu verzeichnen. So geriet nach einem Grillfeuer ein Nadelgehölz in der Kernstadt in Brand und wurde von der Feuerwehr gelöscht. In einem anderen Fall musste ein brennender Blumenkasten auf einem Balkon gelöscht werden. Auch ein vom Ordnungsamt untersagtes "Nutzfeuer", bei dem verbotener Weise Sperrmüll und Elektroschrott verbrannt werden sollten, wurde abgelöscht. Zudem pumpte man nach einem Wasserrohrbruch in Rodheim einen Keller aus. Weitere kleinere Einsätze, Brandsicherheitsdienste und ausgelöste Brandmeldeanlagen waren ebenfalls zu verzeichnen.

Höhepunkte für die Jugendfeuerwehr waren die Teilnahme beim Stadtpokal und Kreisentscheid in Linden, bei dem man den sechsten Platz erreichte.