DRK und Feuerwehr arbeiten Hand in Hand

Hungen (de). Wie in der Realität, so auch in der Übung: Hand in Hand arbeiteten Das Deutsche Rote Kreuz Hungen und die Freiwillige Feuerwehr bei der Schauübung am Tag der offenen Tür. Während die Feuerwehrleute das Auto absicherten und mit Schere und Spreizer öffneten, kümmerten sich die Helfer des DRK um den Verletzten. Unter den Augen hunderter Zuschauer bewiesen die beiden ehrenamtlichen Rettungsorganisationen ihre Schlagkraft. Die Zuschauer konnten an einem extra bereitstehenden Pkw auch einmal selbst die Rettungsschere in die Hand nehmen und schneiden. Dabei wurde schnell klar: Das Rettungsgerät ist schwer und es braucht Zeit, um die stabilen Metallsäulen des Autos zu zertrennen.

Der Tag hatte mit einem Feuerball begonnen: Dieser entstand, als die Feuerwehrleute Wasser in brennendes Fett schütteten. Denn zunächst fließt das Wasser unter das Fett, weil es schwerer ist. Jedoch verwandelt sich das Wasser durch die große Hitze schlagartig in Dampf und sprengt das Fett über sich hinaus, sodass dieses in viele kleine Tröpfchen zerstäubt. Diese entzünden sich sofort. Was im Hof der Feuerwehr spektakulär wirkt, wäre in der heimischen Küche eine Katastrophe und kann zudem für den Löschenden mit schwersten Verletzungen enden. Darum niemals brennendes Fett mit Wasser löschen.

Nachmittags präsentierte die Jugendfeuerwehr bei einer Löschungübung ihr Können. Zudem gab es für die Besucher Getränke, Kaffee und Kuchen sowie heiße Würstchen, welche die Alters- und Ehrenabteilung anbot. Außerdem gab es Gulasch aus der Feldküche. Beim DRK konnte man sich außerdem über Themen wie Hausnotruf informieren und zudem die Herz-Lungen-Wiederbelebung trainieren.

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