Einsatz Nr. 25/2020

Stichwort: H-Gefahr 1

Einsatzort: Inheiden

Alarmzeit: 2. Juni, 7.15 Uhr

Eingesetzte Kräfte: FF Hungen, Stadtbrandinspektor, Kreisbrandinspektor, FF Trais-Horloff, FF Inheiden, 6 Rettungswagen, 2 Notarztwagen, leitender Notarzt, organisatorischer Leiter Rettungsdienst, SEG Betreuung

Bericht: Laut Polizeiangaben gab es in einem Betrieb einen technischen Defekt an der Batterie eines Gabelstaplers. Dadurch traten giftige Dämpfe aus. Ein Trupp der Feuerwehr kontrollierte die überhitzte Batterie mit der Wärmebildkamera, stellte zudem den Brandschutz für den Fall sicher, dass dadurch ein Feuer ausbrechen könnte. Nachdem eine Fachfirma die Sicherung der Batterie übernahm, wurde das Gebäude mit Elektrolüftern belüftet.

Laut Bericht der Gießener Allgemeinen Zeitung wurden bei dem Arbeitsunfall zehn Personen durch den Rettungsdienst behandelt, fünf davon in Krankenhäuser gebracht. Der Rettungsdienst hatte daher das Prozedere eines ManV10 - Massenanfall an Verletzten - ausgelöst: Für solche Fälle liegen in der Leitstelle fertige Pläne "in der Schublade", wieviele Rettungswagen, Notärzte und Führungspersonal vor Ort gebraucht werden und alarmiert werden müssen.