(de). Eigentlich wollte man bei der Brandschutzerziehung im Hungener Feuerwehrstützpunktsgebäude den Kindern die verschiedenen Feuerwehrautos zeigen. Doch plötzlich ging der Alarm los, mussten die Hungener Feuerwehrleute zu einem schweren Verkehrsunfall am Rodheimer Kreuz ausrücken – und so waren plötzlich keine Autos zum anschauen mehr da. Aber zu sehen, wie schnell die ehrenamtlichen Feuerwehrleute ausrücken, beeindruckte die jungen Besucher enorm.

Rund 100 Kinder der sieben Hungener Kindergärten, des Waldkindergartens und der Kindertagesstätte Dreikäsehoch lernten an zwei Tagen bei der Brandschutzerziehung die Feuerwehr kennen. Zunächst besuchten die Ehrenamtlichen die Kindergärten. Sie erklärten, wie ein Rauchmelder funktioniert und wie man sich verhalten muss, wenn es brennt. Außerdem übten sie mit den Kindern, was man sagen muss, wenn man die 112 anruft.

Am Samstag wurde dann die Feuerwehr in der Hungener Kernstadt besucht. Feuerwehrbezogene Spiele, wie etwa Falltafeln mit dem Strahlrohr umspritzen, durften nicht fehlen. Zum Abschluss erlebten die Kinder beim Kasperletheater noch einmal mit, wie schnell ein Brand entstehen kann und was man dann tun muss: die 112 anrufen.

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